Social Media – What?

40% der WWW-Besucher nutzen Social Media. Und Du?

Social Media ist Fakt, ist in aller Munde – 40% der digitalen Besucher des WWW nutzen Social Media zur eigenen Präsentation, Recherchen, Austausch oder Erheiterung. Von der Baby-Boomer-Generation bis zur Generation Z sind sie alle vertreten. Klar, dass da bei nahezu allen Unternehmen die sozial-medialen Alarmglocken schlagen und einen Anteil am Kuchen versprechen. Zahlen alleine lassen allerdings noch lange kein Geld in die Unternehmens-Kasse fließen und selbst wohlgemeinte Versuche, der Unternehmen, ein Teil am Gewinn einzustreichen, bleibt nicht selten der Erfolg verwehrt. Katerfrühstück ist angesagt. Oder nicht?

In solchen Fällen hilft oft der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. Wir sprechen hier von der Aktivierung und Erhöung der sogenannten Conversions-Raten. Auf deutsch: Wieviele Social Media-Besucher bleiben bei uns hängen, lassen sich von uns hofieren? Hier eine erlesene Auswahl an unterschiedlichen Strategien, die von Facebook, Instagram, Snapchat und Konsorten zum Erfolg führen.

Gut. Sortieren wir einmal dieses bunte Feuerwerk der Parameter.

1. Klarer Aufruf zum Handeln

Es ist wenig zielführend, dem Kunden ein Produkt so schmackhaft zu machen, dass er sabbernd vor seinem Smartphone sitzt, aber nicht weiß, wie er an das Produkt kommt oder was er weiter zu tun hat. Nimm einen Schuhlöffel – im übertragenen Sinn bitte – und hilf ihm in die Puschen. Mache es dem Betrachter leicht, zu folgen. Es ist wie bei einem Hund: Auch der braucht klare Ansagen, was zu tun ist. So kannst Du schon mal damit rechnen, dass Interessenten nicht schon beim Betrachten stehen bleiben.

2. Kurze Wege führen zum Ziel

“In der Kürze liegt die Würze” hat Dir schon Dein Vater mitgegeben. Mach es also deinen Betrachtern einfach! Je weniger Schritte Sie zum Kauf gehen müssen, desto geringer der Frust, desto höher die Conversion-Rate. Social-Media-Nutzer jagen durch die Seiten, sie wollen schnell checken, wo sie an das Objekt des Herzens kommen – am besten, ohne die geliebte Insta oder Snapchat-App zu verlassen. Lass die User also nicht auf Deine liebevoll gestaltete Webseite springen sondern bereits in der jeweiligen App zum (Kauf-)Erfolg kommen!

3. Alte Bekannte: die 80/20 Regel

Die Generation Z liebt es nicht, mit reinen, penetranten Sales-Aufrufen abgelöscht zu werden. Da hilft Dir nur, Deine Beiträge zu 80% mit interessanten und coolen Botschaften zu bestücken und in die restlichen 20% die Energie zur Conversion zu packen. Lockstoff gewissermaßen. So kriegst Du die Follower, die Du suchst und die fassen Vertrauen zu Deinem Unternehmen und dem Produkt, das Du unters Volk bringen willst. Bau dir deine Community auf durch pfiffige Botschaften, die greifen!

4. Social Listening

Social Listening kann Deine Conversion-Rate nach oben bringen. What? Das bedeutet für Dich, dass Du mit Deinen Besuchern auf Tuchfühlung gehst, ihnen zuhörst, über Social Media agierst, auf Impulse aus der Community reagierst. Zeigst, dass Du sie verstehst. Die Jungs da draußen lieben es, wenn sie Frust oder Begeisterung loswerden können – und Gehör finden. Und Du freust Dich über eine wachsende Community, die Deine Produkte liebt!

5. Sag es den Richtigen

Die schönsten, ausgefeiltesten, ausgefallensten Worte nützen nix, wenn Du die Falschen ansprichst. Right? Steigere die Conversions-Rate, indem Du weißt, wer Dein Publikum ist und was es braucht. Du solltest wissen, was Dein Publikum liebt, liest und sieht. So kannst Du Deine Botschaft an die Richtigen schicken und Deine Kraft und Ideen entsprechend gestalten und einsetzen. Wenn also die Richtigen Deine Message kriegen hast Du schon die halbe Miete reingeholt. Stichwort: Zielgruppen-Analyse.

6. Kontinuierlich posten und anpassen

Ehe Du jetzt wieder ein neues Wundermittel suchst, wäre vielleicht auch ein alter Hinweis angebracht: Kontinuierlich posten. Nichts lahmt die User mehr ab, als unregelmäßige Posts. Wenn die von Dir nur alle paar Wochen einen Stapel an Bildern und News erhalten hängst Du dich selbst ab. Du brauchst die User nicht unter sinnlosen Posts begraben, aber lass lieber regelmäßig ein wenig von Dir hören als selten oder zu viel zu posten. Und dann noch ein Ratschlag: Passe die Posts an. Wenn Du aktuelle News und Trends verschläfst wirst Du es nie an die Spitze schaffen. Also regelmäßig Deine Jünger versorgen und Deine Message anpassen wenn es erforderlich ist. Grobe Regel: Facebook bspw 3 bis 5 die Woche, Twitter bis zu 3 mal am Tag, LinkedIn 1 mal pro Tag, YouTube 1 mal pro Woche …. Denke dran Qualität geht vor Quantität!

7. Mache Wettbewerbe draus

Was Social Media besser kann als jedes andere Marketingmedium, ist die Förderung von nutzergenerierten Inhalten. Nutze das aus und führe einen Wettbewerb auf Deiner Social Media-Plattformen durch. Du kannst Deine Besucher z.B. ködern, einen Wettbewerbsbeitrag abzugeben, damit sie an einen Deiner coolen Infos oder Inhalte kommen. Ein Wettbewerb ködert die Leute und generiert noch nebenbei Follower.

8. Spanne Influencer vor die Karre

Sie haben irre viele Follower und das Volk hört auf sie. Gemeint sind sogenannte Influencer, die auf YouTube, Instagram oder einer anderen Plattform eine Menge an Besuchern haben. Lass doch Influencer für Dich arbeiten, indem diese ein Angebot auf ihrer Seite hinterlegen, das dann die interessierten Follower zu Dir spült. Klar, kostenlos ist das nicht, aber effektiv. Je nach Art und Zielgruppe lohnt es sich vielleicht sogar, mit dem Influencer noch enger zusammen zu arbeiten um z.B. eine eigene Produktlinie zu entwerfen. Hier tut sich ein wahrer Reichtum an Möglichkeiten auf, wenn du Dir den richtigen Influencer raussuchst.

9. Mache klare Ansagen zum Kaufort

Auch auf der Zielgeraden kann man noch einen Bock schießen. Lasse nicht zu, dass Deine überzeugenden, ansprechenden Inhalte und die geniale Gestaltung der richtigen Social-Media-Plattform zu kurz kommt, weil du dem Besucher keine klare Kaufempfehlung gibst! Mit kontextbezogenen Zielseiten oder Storefronts schaffst Du die Plattform, Deinen Umsatz zu stärken indem Du den kaufwilligen Besucher leitest. Achte nur darauf, dass er sich noch “zuhause” fühlt, wenn er auf Deine Kaufempfehlung klickt.

10. Studiere Deine Besucher über Analysen

Social Media-Besucher wollen Marken unauffällig im Hintergrund wahrnehmen, wie die sanfte Berührung der Geliebten. Studiere die Analysen der aufgerufenen Inhalte sorfältig wie den ersten Brief Deiner großen Liebe – ja, genau, ganz sorgfältig. So kannst Du schnell feststellen, was bei Deiner neuen Flamme – dem Social Media-Besucher – am besten ankommt.

11. James Bond like; folge den Besuchern bis Du sie hast

Jüngere Generationen schnallen sehr schnell, ob Du Deine eigene Marke glaubwürdig vertrittst und darstellst. Wenn Du nur halbherzig dabei bist, kannst Du die Energie auch in der Pfeife rauchen. Die Generation X bis Z erwartet, dass Du ihre Ansprüche kennst, weißt, was das Volk mag und was nicht. Sonst kriegst Du keine Follower. Also: sorfältig das Volk im Blick haben, das Du erreichen möchtest, Brust raus und ran an das Herz des Umworbenen, gehe ihnen nach! Wenn es noch nicht passt ist solange Retargeting angesagt, bis Deine Besucher merken, dass Dein Produkt und Deine Marke Rückrad haben.

12. Gib dem Volk, was es will: die Lösung

Versuche ja nicht, einfach etwas über Social Media zu verkaufen wenn Du keinen Plan hast, auf was Deine Besucher im Grund genommen abfahren. Die Meisten der Umworbenen machen sich erst einmal einen (unbewussten) Plan, warum sie Dein Produkt kaufen sollen – das ist eine gewisse Spannung. Du kannst ihnen jetzt dabei helfen, die geilen Vorteile zu entdecken, die Dein Produkt ihnen bietet. Das klappt z.B. über entsprechende Inhalte, Berichte von anderen Käufern, Bewertungen und und und. Hilf also Deinem Kunden dabei, die Vorteile Deines Produktes zu finden und so sein Herz zu erobern.

13. Social Media goes Omnichanel-Marketing

Obwohl Gen-X bis Z einen mega Anteil am Social-Media-Getümmel haben, gibt es tatächlich noch Menschen, die eine handelsübliche E-Mail als primäres Kommunikations-Tool ihres Herzens einsetzen. Wir müssen uns also vor Augen führen, dass auch heute noch Omnichannel-Marketing unablässig ist, um auf der spannenden Multi-Social-medialen Reise möglichst viele Gäste mitzunehmen – wenn wir scharf drauf sind, Umsatz-Conversions zu generieren. So bietet es sich an, Auswertungen aus E-Mail-Kommunikationen in die Social Media-Kampagnen mit einfließen zu lassen um diese effektiver zu gestalten. Oder im Gegenteil Social Media-Kampagnen bzw. -Elemente in E-Mails oder sogar in geeingeten Print-Medien weiter zu verwerten. In manchen Situationen gibt das einen sehr effektiven, bunten und reichhaltigen Blumenstrauß an Multimedialen Botschaften, dem der Umworbene folgen kann. Merchandising bei Filmen funktioniert so.

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Mit aufregend social-medialen Grüßen, Gerd Grimm

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