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Von Äpfeln und Birnen

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Von Äpfeln und Birnen

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Logo, ein Logo ist logoisch!

Ein Logo oder ein Firmenzeichen hat jedes Unternehmen, jede Institution – logo.

Im besten Fall transportiert es mehr als nur den Namen eines Unternehmens – logo. Und es ist die reduzierteste Darstellung derer, die dahinter stecken – logo. Wir sehen tagtäglich Hunderte von Logos. Sehen wir sie wirklich und bewusst, nein – auch logo. Ist es da nicht logoisch, die entscheidenden Faktoren zu analysieren, die ein wirksames Logo ausmachen? Logo!
Müssen wir hierzu zum Logopäden? Unlogo!

Ein Logo macht Angst!
All das unternehmerische Vermögen auf ein kleines Logo, den kleinsten Nenner ein zu dampfen, ja das macht definitiv Angst! Aber nicht uns – logo ;-)

Wie schafft es ein simples Logo, sich nachhaltig in unser Gedächtnis einzupflanzen? Was macht ein merkfähiges Logo aus? Ganz einfach, mach es einfach.

Um es nicht zu unterschlagen: je öfter wir ein Logo sehen, umso markanter wird es in das Gehirn hineinwachsen, logoischerweise überhaupt abrufbar. Dieses Gehirnzellen-Wachstum bewirkt, dass auch schwache Logos gesteigerte Wiedererkennung haben können. Aber wir wollen ja jetzt nicht schwach anfangen!

Hier und heute möchte euch Edgar logoischerweise keinen wissenschaftlichen Vortrag unter die Nase reiben: was ist gut, was nicht. Außer der Formgebung zählt nämlich auch die gewählte Typografie, die Farbwahl, der grafische Stil, der Kontrast, die Skalierbarkeit usw. Das doziert, würde noch Stunden eurer Aufmerksamkeit kosten. Nachfolgend möge man deshalb die zentralen Attribute lesen, die ein schnelles Logo-Erlernen & -Decodieren ermöglichen – als da sind:

1. Die Klarheit

Eine schnell erfassbare, weil klare Grundform brennt sich im Auge schnell ein. Weil es das Gehirn leichtgängig verdauen kann. Wenige Formen, Elemente und Farben. Idealerweise verliert die Form auch in der SW-Darstellung nicht. Ein treffendes Beispiel für unsere Nerds: Apple. Wer hätte das gedacht, haha. Der Apfel in klarer (natürlicher) Grundform ist sogar intuitiv erkennbar. Aber, ihr werdet an anderer Stelle sehen, Apple dient auch als weniger geeignetes Beispiel.

2. Die Ausgewogenheit

Geometrische Grundformen punkten. Symmetrien tun das ihrige dazu. Sie wirken in der Regel sehr stabil, kräftig und wegweisend. Das fördert eine hohe visuelle Kraft, die als unerschütterlich wahrgenommen wird. Pflegeleichtes Beispiel für die Damenwelt – sorry, gilt natürlich auch für die Herren: Nivea. Ein klarer, fester Ausdruck mit selbstbewusstem Statement.

3. Die Reduktion

Dem Auge Ruhe geben. Reduktion auf das Wesentliche, das Unternehmen auf den Punkt bringen. Mit Weniger Mehr erzielen. Reduzierte Formen sind einfach und schnell (auch im Gehirn) nachzuzeichnen. N-a-c-h-zeichnen, ein guter Vergleich! Genau das verankert sie leichter in der Gehirnmasse der Rezipienten. Diesmal ein Beispiel für die Autofreaks: Audi. Darauf fährt jedes Gehirn ganz easy ab. Wetten?

4. Die Zeitlosigkeit

Modernes sei der Mode vorbehalten. Ein Logo sollte unerschrocken zeitlos sein, nicht trendig, um möglichst in vielen Jahren merkfähige Wirkung zu erzielen. Gerade angesagte, grafische Stilblüten lassen mitnichten die Merkfähigkeit aufblühen. Wenn doch, werden sie Strohfeuer gleich im Kopf verbrennen. Langlebiger Beweis seien hierfür Logos, welche seit Jahrzehnten unverändert (ggf. leicht angepasst) ihren Dienst verrichten, die Botschaft zustellen. Beweis mit Brief (und Siegel): Deutsche Post.

5. Die Aktivität

Ein Logo muss aktiv sprechen! Es muss denjenigen charakterisieren, der dahinter steht und das auf Anhieb. Deshalb kann ein Entwurf niemals für mehrere Branchen, Unternehmen, Menschen stehen. Ein Logo ist so typisch wieder der Mensch, der dahinter steht. Wir erinnern uns an Apple? Richtig, das Symbol weist eindeutig in einen, zwar mächtig großen, weltbekannten, aber eben immer noch: Obstladen. Dieser Apfel wurde mit ordentlich Dünger, dem Penetrieren (verstärktes Wiederholen), groß ge(p)äppelt. Mit Geld lässt sich eben vieles düngen ;-)

Spielerisch ernst nehmen

Es gilt neues auszuprobieren, ohne das alte zu vergessen. Geschmack der Masse folgt immer modischen Requisiten, diesen süßlichen Trends darf man logoisch beharrlich entgegen treten. Glaubt mir. Gutes Design, war nicht deshalb gut, weil es Trends gefolgt ist, sondern gegen sie rebelliert hat. Unter diesen Aspekten gilt es an die Schöpfung deines eigenen Ich’s Kürzel zu schreiten. Ohne dass beispielsweise Herr Frederik Fuchs, ein Fuchs als Emblem tragen muss. Das wäre definitiv die falsche Fährte! Gut, bei Sonnenfroh gilt natürlich –ätsch – eine Ausnahme! Denn wir machen nicht nur alle sonnenfroh, sondern tragen die Sonne ganz tief im Herzen. Seht ihr’s?

Es gilt, ohne euch zu veräppeln, ein sonnenfroher Gruß, euer Edgar

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